Gleich zwei Auszeichnungen für Redakteurinnen aus unserem Hause

Der Pressefoto Bayern Award des Jahres 2023 geht dieses Jahr unter anderem an Jana Vogel, Redakteurin bei der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung und dem Schwabacher Tagblatt des Hermann Millizer Verlags, der zu unserer Verlagsgruppe gehört. 

Das Bild entstand diesen Sommer, am 31. Juli, mitten im Landtagswahlkampf, als Ministerpräsident Markus Söder beim Politischen Frühschoppen auf der Allersberger Kirchweih aufgetreten ist. Jana Vogel war dort im Festzelt für die Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung als Reporterin im Einsatz. "Gegen Ende der Veranstaltung hatte ich schon einiges an Fotos gemacht, aber trotzdem das Gefühl, dass mir das wirklich zündende Bild noch fehlt. Deshalb bin ich nochmal nach vorne gegangen, als Markus Söder sich ins Goldene Buch der Marktgemeinde Allersberg eintrug", erinnert sich die Preisträgerin. 

Das Bild wählte sie aus, weil ihr die Perspektive mit der Dopplung durch die große Leinwand im Hintergrund gefiel – dass dazu die Haltung und Gestik der Protagonisten auch noch sehr witzig war, fiel ihr erst auf, als sie die Bilder zurück im Büro sortierte. Auch der Jury gefiel dieses ungewöhnliche und spannende Motiv. Jana Vogel wurde deshalb am 20. November mit dem Pressefoto Award Bayern 2023 ausgezeichnet.

Mit diesem Schnappschuss zog Jana Vogel an den Konkurrent:innen vorbei: Markus Söder beim Eintrag in das goldene Buch der Stadt Allersberg. Ausgezeichnet wurde Jana dafür am vergangenen Freitag.

Auszeichnung für soziales Engagement

Der mit 8000 Euro dotierte Frauenpreis 2024 der Stadt Nürnberg wird im Frühjahr 2024 an unsere Kollegin Ella Schindler übergeben. Die 47-jährige Journalistin und VNP-Redakteurin wird damit für ihr langjähriges Engagement für eine vielfältige und gleichberechtigte Stadtgesellschaft ausgezeichnet. Der Stadtrat folgte in einer nicht öffentlicher Sitzung einstimmig der Empfehlung der Jury und gab Ella Schindler als diesjährige Preisträgerin bekannt. Aufgrund ihrer Lebensgeschichte ist Ella Schindler aus Sicht der Jury ein Vorbild für viele zugewanderte junge Menschen und Frauen.

Als 16-­Jährige mit ihrer russlanddeutschen Familie aus der Ukraine in Deutschland angekommen, hatte sie auf ihrem Lebensweg mit vielen Hürden zu kämpfen, sich dabei aber stets auch für andere eingesetzt. Hervorzuheben ist ihr aktuelles Engagement für die Ukraine und die vor dem Krieg geflüchteten ukrainischen Frauen in Nürnberg. Als Sprachrohr für diese Frauen und andere Migrantinnen und Migranten bricht sie unter anderem mit Klischees über Frauen aus Osteuropa.

Auch auf Podiumsdiskussionen, wie hier zum Krieg gegen die Ukraine, ist Ella Schindler ein gefragter Gast. Foto: Michael Matejka, NN

„Ella Schindler macht nicht nur viele Menschen für die Nürnberger Stadtgesellschaft sichtbar, sondern bringt auch Nürnberg vielen Menschen näher. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement leistet sie einen äußerst wertvollen Beitrag für unsere Stadtgesellschaft“, betonte Oberbürgermeister Marcus König.