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VNP-Chefredakteur Michael Husarek, die beiden VNP-Verlegerinnen, Bärbel Schnell und Sabine Schnell-Pleyer, der Allianz-Vorsitzende Stephan Doll sowie Elisabeth Preuß aus dem Vorstand der Allianz (von links).
21. November 2024

VNP ist der Allianz gegen Rechtsextremismus beigetreten

Ein klares Bekenntnis im Kampf gegen die Feinde der Demokratie: Der Verlag Nürnberger Presse (VNP) ist der Allianz gegen Rechtsextremismus beigetreten.

Das regionale Verlagshaus engagiert sich seit langem für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. „Uns ist es ein besonderes Anliegen, gerade in kritischen Zeiten, in denen die Demokratie angegriffen wird, Flagge zu zeigen“, sagt Bärbel Schnell, Verlegerin der Nürnberger Nachrichten.

Ihre Schwester Sabine Schnell-Pleyer, ebenfalls Verlegerin der NN, ergänzt: „Wir erleben viele Menschen, die für die Demokratie eintreten. Es gibt keine bessere Grundordnung für eine Gesellschaft und wir wollen ganz bewusst unseren Einsatz untermauern.“

Beide Verlegerinnen verweisen auf die Gefährdungen, denen die Demokratie derzeit ausgesetzt ist, und verstehen den Beitritt als klares Signal: „Wir verleihen unsere Haltung mit diesem Beitritt Ausdruck.“

Diese Haltung drückt sich unter anderem durch den VNP-Demokratiepreis aus, der 2025 zum zweiten Mal verliehen wird. Geehrt werden demokratiefördernde Initiativen aus allen Bereichen des Lebens, egal ob Privatperson oder Institution. Das Verlagshaus setzt auch immer wieder klare Signale an die Gesellschaft. Derzeit ist ein Transparent vor dem Redaktionsgebäude in der Marienstraße 9 zu sehen, auf dem für die Demokratie Partei ergriffen wird, vorher war an gleicher Stelle eine Solidaritätsadresse mit den Ukrainerinnen und Ukrainern zu lesen.

Demokratien werden bedroht

Für den Chefredakteur des VNP, Michael Husarek, ist der Beitritt zur Allianz eine logische Konsequenz: „Die Redaktion versteht sich auch als eine Art Frühwarnsystem im Kampf gegen Rechtsextremisten. Wir versuchen verdeckte Zusammenhänge rechter Netzwerke zu dechiffrieren, wir stehen mit unseren Ausgaben und Plattformen für Aufklärung. Das ist Teil unserer journalistischen DNA.“

Derzeit, ergänzt Husarek, seien viele Demokratien bedroht, Autokratien befinden sich hingegen auf dem Vormarsch: „Mir bereitet sowohl das Wahlergebnis in den USA als auch die Situation in Europa Sorge. Der wiedergewählte Präsident Donald Trump fährt meines Erachtens einen Frontalangriff gegen das bislang wohlaustarierte demokratische System in seinem Land. Und viele rechtspopulistische Kräfte in den EU-Staaten, insbesondere aber die AfD hierzulande, stehen diesem Bestreben in nichts nach. Es gilt deshalb aufzupassen. Guter Journalismus kann als Kitt der Demokratie eine wichtige Arbeit im Kampf gegen jede Form von Extremismus leisten.“

Um diese Arbeit fortsetzen zu können, bedarf es allerdings eines gesicherten Rahmens, betont die Allianz gegen Rechtsextremismus. Der Beitritt des größten Medienhauses der Metropolregion wird deshalb begrüßt: „Wir freuen uns sehr über den Beitritt des Verlags Nürnberger Presse zur Allianz gegen Rechtsextremismus. Der Rechtsextremismus stellt auch eine Gefahr für die Pressefreiheit, den demokratischen Diskurs und die Meinungsvielfalt in einer Gesellschaft dar“, so Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz.

Darum ist der VNP der Allianz gegen Rechtsextremismus beigetreten

Der gesamte Vorstand der Allianz gegen Rechtsextremismus ist von der Bedeutung seriöser Medienhäuser für die Stabilisierung der Demokratie überzeugt: „Eine funktionierende liberale Demokratie ist auf freie, unabhängige und auch kritische Medien angewiesen. Gerade in Zeiten von Fake News und Verschwörungserzählungen sind regionale Medien wichtiger denn je“, heißt es von Seiten der Allianz.

Die klare Haltung im Kampf gegen Rechtsaußen imponiert Stephan Doll: „Daher freut es uns besonders, dass wir mit dem VNP nun einen wichtigen Verbündeten für den Einsatz gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie und die Menschenrechte an unserer Seite haben. Herzlich Willkommen im größten regionalen Demokratie-Bündnis in Deutschland!“.

Derzeit gehören 165 Städte, Gemeinden und Landkreise sowie 322 zivilgesellschaftliche Organisationen und Institutionen dem 2009 gegründeten Netzwerk an.

 

 

 

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