NN-Kunstpreis 2026: Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger
Nürnberg, 30. Juni 2026 – Rund 700 Künstlerinnen und Künstler aus der Metropolregion Nürnberg bewarben sich in diesem Jahr um die Teilnahme am Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten und die Chance, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren. 62 von ihnen haben den Sprung in die Ausstellung geschafft – darunter 15 Künstlerinnen und Künstler, die erstmals im Wettbewerb vertreten sind. Nun hat die Jury entschieden, wer die hoch dotierten Preise erhält.
Der Hauptpreis geht an den Maler Akbar Akbarpour aus Fürth. Die Jury unter Vorsitz der Nürnberger Altbürgermeisterin Julia Lehner sprach ihm den mit 8.500 Euro dotierten Hauptpreis für seine beiden Werke „Upseid Down VII” und „Upseid Down VI” zu. „Akbar Akbarpour hat mit Öl auf Leinwand ein Bildpaar von großer Ausdruckskraft und Zeitlosigkeit geschaffen: Es verbindet körperliche Arbeit und malerische Energie, soziale Dimension und kompositorische Raffinesse. Zwei Werke, die in ihrer Ruhe ebenso überzeugen wie in ihrer Intensität – und die lange nachwirken,” urteilt die Jury.
Mit dem 2. Preis (dotiert mit 5.500 Euro) wird die Künstlerin Aja von Loeper für ihre Bodenarbeit „Das große Bodenstück 26-2” geehrt. Sie verwandelt Papier auf eine einzigartige Weise und lädt mit ihrem Kunstwerk zu einer besonderen Kunsterfahrung ein. Eingebettet in einen stabilen Glaskasten mit Beleuchtung präsentiert sich „Das Große Bodenstück“, das mit seinem Titel an „Das Große Rasenstück“ Albrecht Dürers denken lässt, wie ein Fossil, einen archäologischen Fund, einen kostbaren Schatz.
Der Maler Tobias Buckel, der seit jeher ein Herz und Händchen für Innenräume hat, erhält den mit 3.000 Euro dotierten 3. Preis für sein Gemälde „Arbeiterküche”. Obgleich es sich zunächst unscheinbar, Grau in Grau zeige, entfalte es bei genauerer Betrachtung eine bemerkenswerte malerische und kompositorische Dichte, so die Einschätzung der Jury.
Weitere NN-Kunstpreise, verbunden mit jeweils 2.000 Euro, gehen an Paula Hacker für Ihr Bild „Stormy Times for Paper Airplanes”, Hubertus Hess für sein Wandobjekt „Das große Säbelrasseln”, Petra Krischke für ihre Leinwandarbeit „Pink Pompon”, Sabine Steinhäusler für ihre „6 Broschen aus der Werkgruppe Streching Movement” und Brigitta Volz für ihre dreiteilige Arbeit „Kriegshimmel”.
Der Kunstwettbewerb der Nürnberger Nachrichten, einer Medienmarke des Verlags Nürnberger Presse, findet in diesem Jahr bereits zum 34. Mal statt. Teilnahmeberechtigt sind alle Künstlerinnen und Künstler, die aus der fränkischen Region und der Oberpfalz stammen oder hier leben und arbeiten. Die Verlegerfamilie und die Geschäftsleitung verstehen den Preis als Anerkennung, Motivation und Bühne für die regionale Szene.
Das seit 1993 vergebene Preisgeld summiert sich nunmehr auf über eine Million Euro. Damit gehört der NN-Kunstpreis zu den höchstdotierten Preisen, die für Bildende Kunst von einem privaten Unternehmen in Deutschland vergeben werden.
Die Ausstellung mit 68 Werken von 30 Künstlerinnen und 32 Künstlern ist bei freiem Eintritt zu besuchen. Sie läuft vom 2. Juli bis zum 6. September im Kunsthaus Nürnberg.
2025 legte die NN-Kunstpreis-Schau mit über 22.000 Besucherinnen und Besuchern einen Rekord hin – und auch in diesem Jahr wird mit regem Interesse gerechnet. Alle Besucherinnen und Besucher haben wieder die Möglichkeit, online bis zum 30. August den Publikumspreis zu wählen und unter dem Motto „Meet the Artist“ mit den Ausstellungsteilnehmenden ins Gespräch zu kommen.
Pressekontakt
Claudia Auer, Leiterin Marketing und Kommunikation
kommunikation@vnp.de
1. Platz: „Upseid Down VII” und „Upseid Down VI” von Akbar Akbarpour

2. Platz: „Das große Bodenstück 26-2” von Aja von Loeper

3. Platz: „Arbeiterküche” von Tobias Buckel
