Video-Berichterstattung im Lokaljournalismus: Verlag Nürnberger Presse etabliert neues Livestream-Format
Nürnberg, 28. April 2026 – Der Verlag Nürnberger Presse (VNP) macht einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung seiner digitalen Video-Berichterstattung. Mit einem neuen Livestream-Format vereint er regionale Perspektiven, journalistische Hintergründe und Live-Gespräche. Damit zeigt der VNP, welches Potenzial für den Lokaljournalismus in digitalen Videoformaten steckt.
„Das Livestream-Format ist so konzipiert, dass es für verschiedene regionale Großereignisse eingesetzt werden kann – immer dann, wenn komplexe Entwicklungen eine schnelle, verlässliche Einordnung brauchen”, erklärt Barbara Zinecker, stellvertretende Chefredakteurin der Nürnberger Nachrichten. „Gerade in solchen Momenten kann Lokaljournalismus seine Stärke ausspielen und Orientierung in Echtzeit bieten.”
Erstmals zum Einsatz kam das digitale Format zur Kommunalwahl 2026 in Bayern. Von 18 bis 22 Uhr berichtete ein Redaktionsteam live aus dem VNP-Studio über Ergebnisse, Hintergründe und Reaktionen aus der Region. Ziel war es, das Wahlgeschehen nicht nur zu begleiten, sondern ein Live-Erlebnis zu schaffen. Dazu diskutierte die Moderation mit verschiedenen Studio-Gästen – unter anderem brachten sie wenige Stunden nach Schließung der Wahllokale Kandidierende für das Oberbürgermeisteramt zusammen.
Vernetzte Redaktion
Ein zentrales Element der Sendung waren Live-Schalten in die Lokalredaktionen der Nürnberger Nachrichten. Insgesamt elf Mal meldeten sich Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Regionen und berichteten über Stimmung, erste Ergebnisse und Reaktionen vor Ort. „Unsere Stärke liegt in der Nähe zum Geschehen – und darin, regionale Entwicklungen aus erster Hand einzuordnen”, so Georg Körfgen, Leiter der Außenredaktionen.
Redaktionell ergänzt wurde das Format durch erklärende Beiträge zu zentralen Fragen des Wahlabends – etwa dazu, wann erste Zahlen erwartet werden können oder welche politischen Prozesse nach der Wahl folgen.
„Wir haben am Wahlabend erlebt, dass regionaler Qualitätsjournalismus auch live, digital und dialogorientiert funktionieren kann. Die hohe Beteiligung von Kandidierenden, Redaktion und Publikum bestätigt uns darin, diesen Weg weiterzugehen“, so Zinecker.
Klare Prozesse als Erfolgsfaktor
Bei der Umsetzung der vierstündigen Live-Sendung arbeiteten Videoredaktion, Technik, Schnitt und Regie eng zusammen und stellten einen reibungslosen Ablauf der Sendung sicher.
Zinecker betont: „Dank der klaren Aufgabenverteilung und der engen Abstimmung aller Beteiligten konnte die Übertragung über mehrere Stunden nahtlos umgesetzt werden. Die Resonanz auf das neue Format war durchweg positiv und besonders die Professionalität der Produktion wurde gelobt. Gleichzeitig bestätigen Reichweite und durchschnittliche Nutzungsdauer, dass das Angebot beim Publikum auf großes Interesse gestoßen ist.“
Pressekontakt
Claudia Auer, Leiterin Marketing und Kommunikation
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